Strengere Implementierungen der Kundeneinwilligung haben den für herkömmliche Webanalyse in der Automobilbranche sichtbaren Traffic zunehmend verringert. Eine Analyse von Sophus3 ergab, dass Automarken bis zu 40% ihres Online-Traffics entgehen können. Die so entstehenden Datenlücken erschweren es, Customer Journeys und Marketingwirkung zu verstehen.
In der veröffentlichten Analyse stimmte weniger als die Hälfte der Website-Besucher dem Tracking zu. Ein Vergleich über eine Gruppe von Volumenmarken in den fünf größten europäischen Märkten zeigte, dass nach Einführung DSGVO-konformer Consent-Dialoge rund 40% des Traffics aus der herkömmlichen Messung verschwanden.
Die Herausforderung für die Messung
- Unvollständiges Tracking macht Vergleiche von Kampagnen und Customer Journeys weniger verlässlich.
- Absolute Website-Kennzahlen können sich durch Messverluste verändern, nicht nur durch eine veränderte Nachfrage.
- Sophus3 hat Ansätze für einwilligungsfreie Analytics untersucht, die ohne Cookies, digitale Fingerprints und personenbezogene Daten auskommen.
- Traffic mit und ohne Einwilligung lässt sich gemeinsam modellieren, um ein vollständigeres Bild der Website-Aktivität zu erhalten.
Für Automobil-Teams gilt grundsätzlich: Die Messarchitektur muss als Teil des kaufmännischen Entscheidungssystems behandelt werden, nicht als technischer Nachgedanke.




